Im Jammertal der Niedrigzinsen - Das eingebildete Leiden der Sparer

Schaut man auf das gute alte Sparbuch, sind es trostlose Zeiten für Sparer. Das lässt sich nicht leugnen. Auch Tagesgeld und Festgeld werfen nur noch Mini-Zinsen ab. 

Sparer sollten jedoch nicht jammern, sondern bei ihrer Altersvorsorge endlich umdenken. Das geht auch bei kleinen Geldbeuteln.

Richtig ist: Zinsen zur Altersvorsorge sind auf absehbare Zeit keine Alternative. Auch Lebensversicherungen sind keine Lösung. Viele Sparer sehen aber nur das. Was sie nicht sehen, ist, wie sehr sie von niedrigen Zinsen und der niedrigen Inflation profitieren. Insbesondere der Rückgang der Rohstoffpreise führt zu erheblichen Einsparungen. 

Baukredite sind historisch günstig

Die Konsequenz für Sparer sollte deshalb nicht Tatenlosigkeit sein. Wichtig ist, dass sie andere Strategien für die Altersvorsorge entwickeln. Als gute Entscheidung hat sich in der Niedrigzinsphase ein Immobilienkauf erwiesen. Ein Kredit für zehn Jahre ist bereits ab etwa zwei Prozent zu bekommen. Vor fünf Jahren zahlte der Häuslebauer noch das Dreifache für Baugeld. Der Unterschied beträgt bei einem Darlehen von 150.000 Euro immerhin 3000 Euro pro Jahr. Heute ist kaufen vielfach preiswerter als mieten. Außerdem können sich heute Menschen einen Immobilienerwerb leisten, die an so etwas noch vor wenigen Jahren nicht einmal gedacht haben.

 

Quelle: Dittmer / n-tv.de